plant portraits - DENIS WALTER

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PLANT PORTRAITS
Die Portraitserie bahnt auf symbolischer Ebene die Verbindung von Mensch und Natur an und sensibilisiert den Betrachter für den Umweltschutz. Natur ist schützenswert und unabdingbar für unser Überleben auf diesem Planeten.

NATURVERSTÄNDNIS
Es gibt viele verschiedene Weisen die Natur zu verstehen. Eine Sichtweise ist das Wechselwirkungsgefüge zwischen Mensch und Natur durch die Möglichkeit der Identifikation mit einer selbst zu gestaltenden Natur. Der Mensch ist in die Natur eingeschlossen und zugleich Teil und Gegenüber. Er steht ihr mit seinem technischen Können und Bewusstsein als Gestalter und Veränderer gegenüber und bleibt dennoch als Lebewesen ein Teil der Natur (1). Hier ist darauf hinzuweisen, dass Naturverständnisse die Konzeptionen zur Umweltbildung prägen und Naturerfahrung zum Umwelthandeln motiviert (2).
Hier entsteht die Fotoserie:

Paula Dobrinski

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Freigefyhl

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Emel Aydoğdu

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Oliver Schäfer

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Anusch Khansai-Koziorowski

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Duygu Ogur

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Martina Mackowski

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"Alles, was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand." Charles Darwin
WALDNATURSCHUTZ
An dieser Stelle soll näher auf das Thema Waldnaturschutz eingegangen werden. Wald ist in Deutschland Bedeutungsträger und zugleich Mythos. Es gibt eine Vielzahl von Erzählungen, welche sich um den Wald ranken. Ebenso ist er zentrales Ökosystem und rückt bei politischen Themen durch den Klimawandel und seine Folgen in den Vordergrund. Heute ist ungefähr ein Drittel der gesamten deutschen Landesfläche bedeckt mit Wald. Seit Beginn der Waldzustandserhebung 1984 zeigen die Ergebnisse einen deutlich negativen Trend bei der Entwicklung des Baumkronenzustandes. Allgemein ist festzuhalten: Vier von fünf Bäume in unseren Wäldern sind geschädigt (3). Doch Wälder sind Lebensraum für Tiere, Pflanzen und Pilze und dienen dem Menschen zur Erholung. So leiden Menschen beispielsweise umso weniger an Zivilisationskrankheiten und Depressionen, je grüner ihr Wohnumfeld ist (4). Wälder müssen Klimawandel, Wetterextreme und Dürre standhalten können. Naturnahe Waldökosysteme übernehmen eine wichtige Rolle bei Klimaschutz und Artenvielfalt und sollten folglich geschützt und aufgebaut werden.
Quellen:
1. vgl. Kattmann, U. (1997). Der Mensch in der Natur. Die Doppelrolle des Menschen als Schlüssel für Tier- und Umweltethik. Wahrnehmen der Doppelrolle des Menschen. Ethik und Sozialwissenschaften, 8(2), 123-131 u. 8(2), 186-194.
2. vgl. Gropengießer, H.; Harms, U. & Kattmann, U. (Hrsg.). (2013). Fachdidaktik Biologie. Hallbergmoss: Aulis Verlag.
3. vgl. Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Referat 515 – Nachhaltige Waldbewirtschaftung (Hrsg.). (2022). Ergebnisse der Waldzustandserhebung 2021. Bonn: BMEL.
4. vgl. Maas, J., Verheij, R. A., Vries, S. de, Spreeuwenberg, P. & Schellevis, F. G. (2009). Morbidity is related to a green living environment. Journal of Epidemiology and Community Health, 63, 967-973.
© 2022 Denis Walter
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